Was die Presse berichtete...
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Bericht von HJH aus Schopfheim-Web.de
Ein paar hundert Zuschauer fühlten sich auf dem Schillighof
in der Obhut der "Knastbrüder" sauwohl

"Alemannische Musigg" der Kultbrüder aus Schopfheim

Schillighof (hjh). " Im Fernseh isch es cho, im Radio hän sie’s brocht: de Vati het Benzin in de Mikrowelle g’kocht" tönte es am Freitag unter den Kastanienbäumen vor dem Gasthaus "Hirschen" in Schillighof beim Gastspiel der "Knastbrothers" Jeannot und Christian Weißenberger, das vor einigen Wochen wegen des Regens verschoben werden musste und ein paar hundert Zuhörer(innen) nun eben mit Verspätung restlos begeisterte. Sie sind ganz einfach Kult, die beiden beliebten Jungs "us em kleine Wiesental", deren Fans zum Teil von weit her anreisen, um vertonte Geschichten, die das Leben im alemannischen und schweizerischen Sprachraum beschreiben, nicht nur zu hören, sondern zusammen mit den beiden Liedermachern zu "erleben".
"Mir freue uns saumäßig, dass so viel Lütt chumme sin", bekannte Jeannot Weißenberger vor prächtigen Kulisse der urigen Wirtschaft in einer Umgebung, die nicht nur nach Meinung der Weißenberger-Brüder "eins A basst" zum Thema des Abends: "Alemannische Musigg" von den Weißenbergs, Otto Bürgelin oder Mark Wise, gewürzt mit derben Sprüchen und jeder Menge Humor, der mitunter auch ganz schön unter die Haut gehen konnte. Sitzplätze waren Mangelware, die "regulären" waren Stunden vor Beginn besetzt. Wer nicht vorausgeplant und sich den eigenen Klappstuhl von zu Hause mitgebracht hatte, musste (durfte) stehend hören, was die Knastbrüder (sie haben ihr Domizil im alten Schopfheimer Gefängnis) über "de Märt", über das "versacke im Goldene Löwe", den "Hartmannswiiler Kopf", "Adelhuuse", den "Europabus" oder über "Santinos Spinnebuebe" im "Kranz" auf ihre ganz besondere, unnachahmliche Art und Weise zu erzählen hatten.
Angenehme äußere Bedingungen sorgten mit dafür, dass sich die Gäste der Weißenergers, gehegt und verpflegt vom Hirschen-Wirt Asal, pudelwohl (oder mit Jeannot Weißenbergers Worten "sauwohl") fühlten bei diesem Open-Air-Spektakel der Extraklasse, das in dieser Form zum zweiten Mal in Schillighof veranstaltet wurde und alle Besucher wie schon vor einem Jahr nachhaltig beeindruckte. Wer Lust hat auf "mehr" oder "nochmal", darf sich auf die nächsten Termine von und mit den Weißenbergers freuen. Am Sonntag, den 14.9., singen sie im Festzelt in Wallbach, am 21.9. steht ein Auftritt auf dem "Auhof" in Schlächtenhaus auf dem Programm und am 2.10. stehen die Knastbrothers in Adelhausen zusammen mit der "Chicken-Band" auf der Bühne.